- 09.04.2026, 13:07:32
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FPÖ – Schnedlitz: „NEOS-Außenministerium tritt jetzt schon mit eigener Vize-Ministerin auf!”
Ehemalige Kabinettschefin Liko wird auf den Seychellen als „Vice-Minister” präsentiert – Außenministerium schweigt seit Tagen zu dieser „Titelerschleichung”
Scharfe Kritik an einem neuerlichen Skandal im NEOS-geführten Außenministerium übte heute FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz. Hannah Liko, politische Direktorin im BMEIA und ehemalige Kabinettschefin von Ex-Außenminister Schallenberg, sei laut dem Medium „Fass ohne Boden” Ende März auf die Seychellen gereist und dort von der Regierung des Inselstaats offiziell als „Vice-Minister” empfangen und auf der Website des Außenministeriums der Seychellen auch so präsentiert worden. „In Österreich gibt es keine Vize-Ministerin. Das weiß jeder Staatsbürger, und das sollte erst recht das Außenministerium unter NEOS-Chefin Meinl-Reisinger wissen. Dass eine Sektionschefin 7.000 Kilometer weit in ein Tropenparadies jettet und dort als Mitglied der Bundesregierung wahrgenommen wird, ist eine Anmaßung sondergleichen und eine völlige Karikatur der österreichischen Außenpolitik unter einer offensichtlich komplett überforderten Beate Meinl-Reisinger”, so Schnedlitz.
Besonders brisant sei, dass die Falschbezeichnung auf der offiziellen Website der Regierung der Seychellen seit mehreren Tagen online sei und bis heute weder korrigiert noch offiziell klargestellt wurde. „Das unterstreicht Meinl-Reisingers Überforderung noch. Ein einziges Telefonat hätte genügt, um diese Peinlichkeit richtigzustellen. Dass nichts passiert, zeigt, dass man im Meinl-Reisinger-Ministerium offensichtlich kein Problem damit hat, wenn österreichische Beamte im Ausland als angebliche Regierungsmitglieder aufschlagen. Haben die NEOS zu wenig Posten? Was soll dieser Wahnsinn und dieses Chaos?”, kritisierte Schnedlitz.
Dass die Top-Beamtin für ein einziges Treffen mit dem Vertreter eines Inselstaats mit 110.000 Einwohnern in das Urlaubsparadies Seychellen fliege, während die Regierung den Österreichern gleichzeitig massive Sparpakete aufzwingt, sei für Schnedlitz der nächste Beweis für die komplette Abgehobenheit dieser Verlierer-Ampel: „Teure Flüge auf die Trauminseln – für ein Handshake-Foto. Inhaltlich hätte man das mit Sicherheit per Videocall erledigen können. Das ist Steuergeld-Tourismus im Tropenparadies auf Kosten der Bevölkerung! Und dann bleibt vor allem diese Peinlichkeit, Anmaßung und das Führen bzw. Verbreiten von falschen Titeln übrig? Ist das eigentlich juristisch mittlerweile auch alles egal?”, fragte Schnedlitz.
Außer Chaos und horrenden Spesen nichts gewesen: Meinl-Reisinger ist endgültig rücktrittsreif!
Schnedlitz forderte eine sofortige Klarstellung und Korrektur dieser Peinlichkeit. „Es kann nicht sein, dass irgendwelche Personen in fremden Ländern als Vize-Minister und somit als Mitglieder der Bundesregierung geführt werden. Nach dem Opernball-Skandal, dem Postenschacher für pinke Günstlinge und den Reisen und anderen Peinlichkeiten von NEOS-Staatssekretär Schellhorn ist dieser nächste Skandal der endgültige Beweis: NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger hat ihr Ressort nicht mehr im Griff und ist rücktrittsreif!”
SERVICE: Hier der Link zur Website des Außenamts der Seychellen:
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