• 22.04.2026, 13:37:33
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Österreichs Hauptstadt im ESC-Fieber: Kultureinrichtungen präsentieren ein vielfältiges Begleitprogramm zum Eurovision Song Contest 2026

Wien (OTS) - 

Anlässlich des Eurovision Song Contest 2026, der tausende Gäste aus der ganzen Welt in die österreichische Hauptstadt bringt, präsentieren zahlreiche Kultureinrichtungen – darunter auch die Bundesmuseen und -theater – ein facettenreiches Zusatzprogramm. Von interaktiven Ausstellungspfaden über nostalgische Bühnenshows bis hin zu stimmgewaltigen Sing-Alongs eröffnet die größte Musikshow der Welt eine zusätzliche Bühne für die kulturelle Vielfalt des Landes und macht die österreichische Hauptstadt zu einem lebendigen Gesamterlebnis für Besucher:innen aus aller Welt.

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler das Programm gemeinsam mit der interimistischen ORF-Generaldirektorin, Ingrid Thurnher sowie der Generaldirektorin des Naturhistorischen Museums, Katrin Vohland, vor.

Andreas Babler, Vizekanzler und Kulturminister: „United by music: vereint durch Freude, Offenheit und Vielfalt – das ist die wunderschöne Idee des ESC, die heute leider wieder besonders aktuell ist. Diese Idee der Zusammenarbeit hat auch den ORF und viele Kultureinrichtungen dazu bewegt, ein kulturelles Rahmenprogramm für den ESC zu gestalten. Als Kunst- und Kulturminister freut es mich, dass viele Bundesmuseen und -theater sich an dieser Zusammenarbeit beteiligen.“

Ingrid Thurnher, Generaldirektorin des ORF: „JJ hat den Eurovision Song Contest 2026 nach Wien geholt – und wir empfangen ihn mit offenen Türen und vollem Programm. Der ESC zieht in unsere Museen, auf unsere Theaterbühnen und in unsere Konzertsäle ein. Der ORF bringt den Song Contest zu den Menschen und macht ihn zu einem Erlebnis. Mit unseren zahlreichen Initiativen bringen wir die Menschen dazu, gemeinsam zu musizieren, zu performen und zu tanzen. Der ORF feiert die kulturelle Vielfalt dieses Landes – und trägt sie in die Welt hinaus.“

Katrin Vohland, Generaldirektorin Naturhistorisches Museum Wien: „Der Eurovision Song Contest steht für die Vielfalt auf der Bühne, im Publikum und in der Natur. Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere haben die unterschiedlichsten Stimmen und Ausdrucksweisen. Als Naturhistorisches Museum stehen wir nicht nur für das Wissen über Natur und die Tiere aus den unterschiedlichsten Ländern, sondern wir sind auch ein Ort, um die Vielfalt zu feiern und zu erhalten. Wir freuen uns, bei dem inspirierenden Event auch ohne Tanzschein mit dabei zu sein!“

Auszug aus dem facettenreichen Programm – Mehr Veranstaltungen unter: https://songcontest.orf.at/story/kulturinitiativen100

Burgtheater: Im Epizentrum des ESC
Vis-à-vis zum Eurovision Village am Rathausplatz steht das Burgtheater im Epizentrum des ESC. Bei der großen Eröffnungszeremonie strömen die Teilnehmer:innen aller Länder vom Burgtheater in Richtung Rathausplatz. Während der ESC-Woche bietet die Burg einen speziellen Spielplan – bunt, divers, laut und musikalisch, zeitlich so abgestimmt, dass Besucher:innen sowohl ESC als auch Burg erleben können. Auch das Familienstück Gullivers Reisen ist am 12. und 14. Mai angesetzt. Einen Tag nach dem ESC-Finale treten Jan Böhmermann und Olli Schulz mit ihrer inoffiziellen ESC-Abrechnung live im Burgtheater auf – mit pointierten Beobachtungen, musikalischen Eskalationen und genau der brachialen Meinung, die man nach diesem Finale braucht. (www.burgtheater.at)

Volksoper Wien: Sing-Along und Public Viewing
Die Volksoper Wien lädt an drei Terminen im Mai zum ESC-Sing-Along vor dem Haus – unterstützt vom Volksopern-Chor geht es durch sieben Jahrzehnte der größten Song-Contest-Hits, mit Moderation und Texten zum Mitsingen. Am 16. Mai 2026 öffnet die Volksoper ihren Zuschauerraum zusätzlich für ein Public Viewing des Finales. (www.volksoper.at)

Die Albertina: Sun-Downer-Vibes mit ALBERT&TINA
Der Eurovision Song Contest kommt nach Wien – und ALBERT&TINA bietet die perfekte Einstimmung auf das größte TV-Event des Jahres. Beim beliebten Afterwork-Special auf der Bastei der ALBERTINA sorgen am 13. Mai 2026 stimmungsvolle Sun-Downer-Vibes zu den größten ESC-Hits der letzten Jahre für beste Unterhaltung. Der Blick über die Stadt, erfrischende Drinks und ausgelassene Stimmung laden dazu ein, durch die Nacht zu tanzen. (www.albertina.at)

Österreichische Galerie Belvedere / Belvedere 21: QUEERING THE BELVEDERE
Das Belvedere 21 lädt zu einem queeren Programm mit Public Viewing am 14. Mai 2026, ab 16 Uhr bei freiem Eintritt ein. Auf dem Programm stehen geführte Rundgänge durch die Ausstellungen von Sandra Mujinga, Sue Williams und Friedl Kubelka / vom Gröller, eine offene Chorprobe und ein Auftritt von Bernadette La Hengst mit dem Chor der schönen Aussichten sowie ein Vortrag von Dean Vuletic zur politischen Dimension des Eurovision Song Contest und seiner Bedeutung für die queere Community. Durch den Abend führt MC Denice Bourbon. (Belvedere Museum Wien | Queering the Belvedere: Eurovision Song Contest 2026)

Kunsthistorisches Museum: Eine Bühne zwischen Hochkultur und Pop
Während der ESC-Woche finden täglich Führungen durch die Gemäldegalerie und die Schatzkammer statt. Schwungvoll, unterhaltsam und mit einem Augenzwinkern werden Kunstwerke aus dem Blickwinkel der Song-Contestlieder der letzten Jahrzehnte betrachtet. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Liebe und Schmerz, Engel und Dämonen und ein euphorisches Europa. Am 13.5. wird mit einer Kunstschatzi Special Edition gefeiert. Das Museum wird zur stimmungsvollen Eventlocation: Die Kuppelhalle verwandelt sich in eine stilvolle Cocktail- und DJ-Atmosphäre mit Eurovision-Sounds und internationalem Flair. (www.khm.at)

Museum für angewandte Kunst – MAK: Public Viewing des Eurovision Song Contest-Finales
Unter dem Motto „Packt eure Friends ein, schmeißt euch in eure besten Looks“ wird das MAK am
16. Mai 2026 ab 20 Uhr zur Bühne für eine „United by Music“-Watch-Party. Exklusiv für die Public-Viewing-Gäste gibt es vor dem Start der Live-Übertragung von 18 bis 20 Uhr die Möglichkeit, bei ermäßigtem Eintritt die Ausstellung CHRISTOPH SCHLINGENSIEF. Es ist nicht mehr mein Problem! zu besuchen. Teilnahme: frei, limitierte Sitzplätze, Anmeldung erforderlich (ab 29.4.2026, 10 Uhr): https://www.mak.at/eurovision

mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien: Performativer Sound-Parcour
Unter dem Titel Sounds & Visions gestalten die Künstler CID RIM und Oliver Hangl am Montag,
11. Mai 2026 von 17 bis 20 Uhr einen performativen Sound-Parcours vor und im mumok, der das Museum als akustischen und architektonischen Resonanzraum erlebbar macht. Die Lavabasaltfassade des Gebäudes dient dabei als Lithophon und wird vom Musiker CID RIM live bespielt. Seine Performance aktiviert die Fassade als klangliche Schwelle zwischen öffentlichem Stadtraum und Museum. (www.mumok.at)

Naturhistorisches Museum Wien: Biodiversität trifft kulturelle Vielfalt
Das Naturhistorische Museum Wien verbindet mit „Voices of Nature. Song Contest of the animals" Artenvielfalt und musikalische Vielfalt auf ungewöhnliche Weise: 35 Tiere stehen für je ein teilnehmendes Land, ein Audioguide mit Tierstimmen begleitet durch die Biologischen Schausäle auf der Ebene 2 – ergänzt durch ein Voting für das Lieblingstier und interaktive Social-Media-Momente. https://www.nhm.at/voices_of_nature

Österreichische Nationalbibliothek: Die Österreichische Nationalbibliothek lädt zu Spezialführungen in ihre Museen (Prunksaal, Literaturmuseum, Papyrusmuseum, Globenmuseum, Esperantomuseum) ein. Die thematischen Führungen greifen Motive auf, die auch den Eurovision Song Contest prägen: Musik, Vielfalt, kultureller Austausch, Liebe und Sprachen. Ausgehend von einzigartigen historischen Objekten und spannenden Geschichten eröffnen sich neue Blickwinkel auf die Vergangenheit – und ihre Verbindung zur Gegenwart. (https://www.onb.ac.at/kalender/eurovision-song-contest)

Haus der Geschichte Österreich (hdgö): Ikonische Objekte, digitale Tiefe
Unter dem Titel „Unstoppable. Eurovision Song Contest Highlights im Museum“ widmet das hdgö dem ESC von 25. März bis 11. Oktober 2026 eine Präsentation. Zu sehen sind ikonische Objekte der österreichischen ESC-Geschichte – darunter Conchita Wursts historisches Kleid, das Bühnenbild zu „Wasted Love“ von JJ sowie Archivbilder des Grand Prix de la Chanson 1967 in der Wiener Hofburg. Eine begleitende Web-Ausstellung beleuchtet den ESC im Spannungsfeld von Musik, Politik und Gesellschaft und bietet einen Blick hinter die internationalen Kulissen. (hdgoe.at/esc)

Technisches Museum Wien: Technik trifft Popkultur.
Vom 2. bis 17. Mai 2026 bietet das Technische Museum Wien ein Sonderprogramm mit interaktiven Stationen, Meilensteinen des Song Contests, Karaoke-Bühne, Führungen und Workshops zu Musik und Technik. Am Finaltag wartet auf Besucher:innen eine Radio-Wien-Sondersendung mit anschließendem ESC-Finale auf der Leinwand. (www.tmw.at)

Rückfragen & Kontakt

Simon Doujak
Pressesprecher
Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
Telefon: +43 664 88461875
E-Mail: [email protected]

Brigitte Uitz-Dallinger
ESC Communications
(01) 87878 – DW 13480
[email protected]
https://presse.ORF.at

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