• 30.04.2026, 11:18:02
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FPÖ – Fürtbauer zu KSV1870-Zahlen: „Deindustrialisierung geht weiter, während Regierung mit dem Doppelbudget Öl ins Feuer gießt“

Wien (OTS) - 

„Die aktuellen Ergebnisse des Austrian Business Check der KSV1870 Holding AG bestätigen einmal mehr, wovor die FPÖ seit Jahren warnt. Österreichs Wirtschaft befindet sich in einer schleichenden Abwärtsspirale, und die schwarz-rot-pinke Regierung schaut nicht nur tatenlos zu, sondern versucht sogar, noch mehr Steuergeld aus unseren Unternehmen zu pressen“, kritisierte heute FPÖ-KMU-Sprecher NAbg. Michael Fürtbauer.

„Laut diesem Check bewerten nur 48 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut oder sehr gut, lediglich 22 Prozent erwarten eine Verbesserung im Jahr 2026. Besonders alarmierend ist, dass bereits 17 Prozent der Betriebe darüber nachdenken, ihr Unternehmen oder zumindest Teile davon ins Ausland zu verlagern. Als wäre das noch nicht genug, legt diese Regierung jetzt noch eins drauf und will die Körperschaftssteuer für viele Unternehmen ab 2027 erhöhen. Wir Freiheitliche weisen seit Jahren darauf hin, dass die Politik den Standort Österreich an die Wand fährt und jetzt haben wir die Bestätigung schwarz auf weiß. Wenn jedes sechste Unternehmen über Abwanderung nachdenkt, ist das kein bloßes Warnsignal mehr, sondern ein wirtschaftspolitischer Schiffbruch, der sich hier klar abzeichnet“, erklärte Fürtbauer.

Besonders dramatisch sei die Lage in der Gastronomie und im Tourismus: Nur 35 Prozent der Betriebe bewerten ihre Situation positiv. „Gerade jene Branchen, die für Beschäftigung, regionale Wertschöpfung und Lebensqualität stehen, werden durch hohe Kosten, Bürokratie und fehlende Perspektiven regelrecht erdrückt“, erklärte Fürtbauer und weiter: „In ihren Sonntagsreden betont ÖVP-Staatssekretärin Zehetner immer wieder, wie gut es dem Tourismus gehe – diese Zahlen belegen jedoch das Gegenteil.“

Auch die von der Bundesregierung präsentierte „Industriestrategie Österreich 2035“ fällt laut Umfrage durch: Nur sechs Prozent der Industrieunternehmen zeigen sich zufrieden. „Eine Strategie, mit der 94 Prozent nichts anfangen können, ist keine Strategie – das ist ein politischer Totalschaden“, kritisierte Fürtbauer.

„Statt endlich gegenzusteuern, verschärft die Regierung die Situation weiter. Dieses Doppelbudget von SPÖ, ÖVP und NEOS ist kein Entlastungspaket, sondern eine Vertreibungsaktion für unsere Betriebe. Wer die heutigen Belastungen unverändert fortführt, für 2027 noch höhere Abgaben und neue Belastungen beschließt, eine Entlastung aber erst irgendwann ab 2028 in Aussicht stellt, darf sich nicht wundern, wenn Unternehmen abwandern und Arbeitsplätze verloren gehen. Wir Freiheitliche fordern daher ein sofortiges Gegensteuern noch für 2026: eine spürbare Senkung der Energie- und Lohnnebenkosten, echte Entbürokratisierung, steuerliche Entlastungen für KMU sowie eine klare Standortstrategie, die Investitionen und Produktion in Österreich hält. Österreich braucht endlich eine Politik für die Leistungsträger im Land – nicht gegen sie. Andernfalls droht ein weiterer Verlust von Betrieben, Arbeitsplätzen und Wohlstand“, betonte Fürtbauer.

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