- 29.07.2026, 16:14:33
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ÖVP – Keri: MA 11 braucht mehr als einen neuen Namen an der Spitze – Neos-Stadträtin muss jetzt liefern
Personalwechsel ändert nichts an strukturellen Problemen
Die Wiener Volkspartei wünscht Bernhard Mager als neuem Leiter der Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) viel Erfolg und vor allem Kraft, denn die MA 11 hat unzählige Baustellen. „Die politische Verantwortung liegt weiterhin bei der zuständigen Neos-Stadträtin. Sie hätte längst gegensteuern müssen“, so Gemeinderätin Sabine Keri, Familiensprecherin der Wiener Volkspartei. Gerade in den letzten Tagen hat die Wiener Volkspartei wiederholt auf die gravierenden Missstände in der MA 11 und im Ressort der Neos-Stadträtin Emmerling hingewiesen – insbesondere der tragische Fall eines Fenstersprungs eines schwer traumatisierten Mädchens zeigt, dass in der MA 11 das Wohl der Kinder endlich wieder gewahrt werden muss.
Einige Baustellen, vor denen die MA 11 steht: Statt der vorgesehenen acht Kinder werden in den Krisenzentren mittlerweile bis zu 14 betreut, Ruhezeiten der Mitarbeiter können vielfach nicht eingehalten werden – Umstände, die auch der Stadtrechnungshof bereits kritisiert hat. Auch die Volksanwaltschaft wies darauf hin, dass psychische Krisen, Selbstverletzungen und Drogenkonsum einzelner Bewohner das Betreuungspersonal an seine Grenzen bringen. „Wenn Kinder aus ihren Familien genommen werden, um sie zu schützen, dann haben die MA 11 und Stadträtin Emmerling die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die Kinder sicher und bestmöglich individuell betreut werden. Wichtig ist auch, dass man nicht erst auf medialen Zuruf zu arbeiten beginnt“, so Keri abschließend.
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