- 13.08.2026, 09:00:07
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ImmoScout24-Umfrage: Nachbarschaftshilfe erwünscht
39 Prozent helfen in der Nachbarschaft, viele weitere wären dazu bereit, etwa für ältere oder alleinlebende Menschen, bei der Haustierbetreuung oder kleinen Reparaturen.
Den Einkauf mitnehmen, die Katze füttern, beim Regalaufbau helfen oder im Hof gemeinsam anpacken: Gute Nachbarschaft zeigt sich oft in kleinen Dingen, die den Alltag leichter machen. Die aktuelle Trendstudie von ImmoScout24.at unter 1.000 Befragten zeigt: Vier von zehn Österreicher:innen engagieren sich bereits in der Nachbarschaftshilfe. Gleichzeitig ist die grundsätzliche Bereitschaft deutlich größer als das aktuelle Engagement.
Hilfsbereitschaft ist grundsätzlich da
Aktuell übernehmen 39 Prozent der Österreicher:innen die eine oder andere Aufgabe für ihre Nachbar:innen. Besonders häufig wird bei kleineren handwerklichen Tätigkeiten geholfen (18 Prozent). Jeweils 14 Prozent unterstützen ältere oder alleinlebende Personen oder übernehmen das Hunde- beziehungsweise Katzensitten oder die Betreuung anderer Haustiere. Elf Prozent kümmern sich um Gemeinschaftsflächen wie Garten, Innenhof oder Spielplatz, zehn Prozent helfen bei der Organisation oder Durchführung von Veranstaltungen in der Nachbarschaft.
Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft
Dem bereits großen Engagement steht ein noch größeres Potenzial gegenüber. Denn es zeigt sich, dass Nachbarschaftshilfe offenbar nicht an fehlender Bereitschaft scheitert. So können sich sieben von zehn Personen vorstellen, ältere oder alleinlebende Personen zu unterstützen, 14 Prozent tun es bereits. Auch die Betreuung von Neuankömmlingen in der Nachbarschaft ist für 59 Prozent denkbar, während aktuell erst fünf Prozent in diesem Bereich aktiv sind. Ähnlich groß ist die Lücke bei der Organisation oder Mithilfe bei Nachbarschaftsveranstaltungen: Zehn Prozent engagieren sich bereits, 56 Prozent können es sich vorstellen.
Auch die Betreuung von Haustieren kommt für mehr als die Hälfte (56 Prozent) infrage. Kleinere handwerkliche Tätigkeiten können sich 55 Prozent vorstellen, die Pflege von Gemeinschaftsflächen 54 Prozent. Und sogar jede:r Zweite würde auch Kinder in der Nachbarschaft betreuen.
Jüngere sind offen, Ältere helfen schon häufiger
Interessant ist auch ein Blick auf die Altersgruppen. So helfen 50- bis 69-Jährige überdurchschnittlich oft, etwa bei kleineren handwerklichen Tätigkeiten, Haustierbetreuung und der Unterstützung älterer oder alleinlebender Personen. Jüngere zwischen 18 und 29 Jahren zeigen hingegen in vielen Bereichen eine hohe Bereitschaft. Überdurchschnittlich gut vorstellbar sind für sie etwa kleinere handwerkliche Tätigkeiten, Babysitten oder Kinderbetreuung, Nachhilfe, die Pflege von Gemeinschaftsflächen sowie die Unterstützung von Neuankömmlingen.
Am Land wird bereits mehr geholfen
Auch regional gibt es Unterschiede. Besonders hoch ist das aktuelle Engagement in Niederösterreich und dem Burgenland, wo 48 Prozent bereits in zumindest einem Bereich der Nachbarschaftshilfe aktiv sind. In Wien liegt der Wert mit 29 Prozent deutlich niedriger. Auch kleinere Gemeinden schneiden stärker ab: In Orten mit bis zu 5.000 Einwohnern engagieren sich 45 Prozent, im städtischen Bereich sind es 38 Prozent.
Über die Studie
Für die ImmoScout24-Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im Jänner 2026 für ImmoScout24 1.000 Österreicher:innen von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt.
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Pressekontakt
Maria Hirzinger
Extern für ImmoScout24 tätig
Tel.: 0043 699 195 444 62
E-Mail: [email protected]
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