• 18.09.2026, 10:00:35
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Wels bleibt StoP-Standort: Gewaltpräventionsprojekt wird fortgeführt.

Gute Nachricht für die Gewaltprävention in Oberösterreich: Das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ bleibt am Standort Wels erhalten.

Wien (OTS) - 

Im Sommer wurde bekannt gegeben, dass die österreichweite Projektfinanzierung von „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) und das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) bis 2028 gesichert ist. Da sich für Wels vorerst kein Trägerverein fand, konnte der etablierte Standort zunächst nicht nahtlos weitergeführt werden. Als Gesamtkoordinatorin freut sich der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) die Stadt Wels als engagierten neuen Teil im StoP-Netzwerk willkommen zu heißen.

Gewaltprävention braucht Kontinuität

Wirksame Prävention lebt von Beziehungsarbeit und Beständigkeit. Das Welser StoP-Projekt hat sich in den vergangenen Jahren gut etabliert und ist bei den Bewohner*innen bekannt. Um das Angebot zu sichern, führte der Verein AÖF seit Juni intensive Gespräche mit verschiedenen Stakeholder*innen. Nun werden Strategien entwickelt und umgesetzt, um die Präventionsarbeit in Wels auch künftig sicherzustellen und nachhaltig zu verankern.

Der Erhalt bestehender Präventionsstrukturen hat für den AÖF höchste Priorität: Sie setzen frühzeitig an, schärfen das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Gewalt, fördern Zivilcourage und unterstützen Menschen, im eigenen Umfeld aktiv zu werden.

Flächendeckende und nachhaltig verankerte Präventionsangebote sind also ein entscheidender Schritt, um Gewalt an Frauen effektiv zu verhindern und ihre Folgen einzudämmen.

Über StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt

StoP ist ein Präventionsprojekt, das die Nachbarschaft für häusliche Gewalt sensibilisiert und Zivilcourage stärkt. Das Besondere an StoP ist dabei die fachliche Verortung des Konzepts: die Verbindung von Gewaltprävention und Gemeinwesenarbeit. Gemeinwesenarbeit ist eine der drei zentralen Methoden Sozialer Arbeit. Vereinfacht gesagt bedeutet das: Nicht nur mit einzelnen Menschen stehen im Fokus, sondern auch der soziale Raum, in dem Menschen leben.

Das Konzept setzt im direkten Lebensumfeld an: Aufmerksame Nachbar*innen können dazu beitragen, häusliche Gewalt frühzeitig zu erkennen und Betroffene zu unterstützen.

Seit dem Start 2019 in Wien-Margareten hat sich StoP österreichweit an 46 Standorten etabliert. Die Umsetzung erfolgt durch Trägerorganisationen aus dem Gewaltschutz und der Gemeinwesenarbeit (34 Standorte über eine gemeinsame Finanzierung, 11 Standorte durch zusätzliche Mittel). Die Gesamtkoordination liegt beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF).

Hinweis auf Pressekonferenz

Am 24. September 2026 um 10:00 Uhr lädt der Verein AÖF zu einer Pressekonferenz ein. Dabei werden unter anderem die Ergebnisse einer Wirkungsanalyse des Instituts für Konfliktforschung (IKF) zu StoP präsentiert.
Wann: Donnerstag, 24. September 2026, 10:00 bis 11:00 Uhr

Wo: Pressezentrum, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Stubenring 1, 1010 Wien und per Stream.

Für Ihre Teilnahme vor Ort bitten wir um Anmeldung unter: [email protected]

Im Anschluss an die Präsentation besteht die Möglichkeit für Fragen und Interviews.

StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt wird fortgeführt. Pressekonferenz zur österreichweiten Weiterfinanzierung des Gewaltpräventionsprojekts und Präsentation der Ergebnisse der IKF-Wirkungsanalyse.


Datum: 17.09.2026, 10:00 Uhr

Art: Pressetermine

Ort: Pressezentrum, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Stubenring 1
1010 Wien
Österreich

Rückfragen & Kontakt

Verein AÖF
E-Mail: [email protected]

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