• 18.09.2026, 10:19:02
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Milchexporte gestiegen und Importe gefallen

Petschar: Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie zeigt Erfolge

Wien (OTS) - 

„Mit steigenden Exporten und sinkenden Importen konnte die österreichische Milchwirtschaft im ersten Halbjahr 2026 ihre Leistungsfähigkeit erneut eindrucksvoll unter Beweis stellen“, erklärte der Präsident des Milchverbandes Österreich Dir. Helmut Petschar zu den nunmehr vorliegenden Außenhandelszahlen der Statistik Austria für das erste Halbjahr 2026.

Gemäß den Zahlen der Statistik Austria sind die milchwirtschaftlichen Exporte im ersten Halbjahr 2026 um 5,2 % auf 1,02 Mrd. Ꞓ gestiegen, während die Importe mit 593 Mio. Ꞓ um 9,5 % gefallen. Das positive Außenhandelssaldo konnte damit von 312 auf 424 Mio. Ꞓ um 36 % gesteigert werden. „Damit zeigt sich, dass die Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Innovationen der heimischen Milchwirtschaft auch im Ausland Früchte zeigen,“ so Petschar.

Wichtigstes Außenhandelsprodukt mit einem Volumen von 512 Mio. Ꞓ beim Export und 387 Mio. Ꞓ beim Import ist Käse. Sein Anteil liegt sowohl beim Export und als auch beim Import über 50 %. Zweitwichtigstes Produkt im Außenhandel sind flüssige Milchprodukte mit Exporten von 212 und Importen von 41 Mio. Ꞓ, gefolgt von fermentierten Produkten, Joghurt und Co., die 180 Mio. Ꞓ im Export und 48 Mio. Ꞓ im Import ausmachten. Molkeprodukte erlösten im Export 79 und beim Import 28 Mio. Ꞓ. Importüberschüsse gab es bei Butter mit Importen von 52 und Exporten von 11 Mio. Ꞓ sowie bei Trockenmilchprodukten, hier standen Exporte von 23 Importen von 36 Mio. gegenüber. Die tiefen Butterpreise im heurigen Jahr im Vergleich zum Vorjahr hinterließen eine spürbare Entlastung in der Handelsbilanz.

Die österreichische Milchwirtschaft erbringt damit einen wesentlichen volkswirtschaftlichen Beitrag für unser Land, sie sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung am Land. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen werden auch wesentliche Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit, Biodiversität und Ernährungssicherung erbracht, weiters das Grünland, die Wiesen und Almen erhalten.

„Das erste Halbjahr ist im Außenhandel gut gelaufen, doch die weitere Entwicklung und die Ergebnisse für das zweite Halbjahr werden maßgeblich von den Auswirkungen der Dürre bestimmt. Hohe zusätzliche Kosten für die Futterbeschaffung, dazu sehr hohe Energie- und Treibstoffpreise sowie weitere Kostensteigerungen bei Vorleistungskosten stellen die gesamte Milchwirtschaft auf eine harte Probe, daher sind jetzt wirksame Unterstützungen sehr entscheidend, um die positive Entwicklung der Milchwirtschaft weiter zu gewährleisten“, betonte Petschar.

Rückfragen & Kontakt

Mag. DI Johann Költringer
MVÖ - Milchverband Österreich
Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien
Tel: +43/1/90 664 - 2558, E-Mail: [email protected]

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