• 20.09.2026, 11:58:02
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FPÖ – Darmann: „Das neue Dienstzeitmodell wird zum massiven finanziellen Schaden für die Polizisten!“

FPÖ-Sicherheitssprecher warnt vor ÖVP-Realitätsverweigerung: Polizisten drohen durch das neue DZM weiterhin Gehaltseinbußen von bis zu 1.000 Euro pro Monat

Wien (OTS) - 

Nach dem aktuellen Interview der Kärntner Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß meldete sich heute FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Gernot Darmann zu Wort. Er übte scharfe Kritik an der Kommunikationsstrategie des Innenministeriums hinsichtlich des neuen Dientszeitmanagements (DZM) der Exekutive. Für Darmann sei es offensichtlich, dass ÖVP-Innenminister Gerhard Karner die Führungskräfte der Polizei vorschicke, um ein verfehltes Modell schönzureden.

Darmann betonte, dass man der Landespolizeidirektorin keinen Vorwurf machen könne, da sie als loyale Beamtin lediglich die Vorgaben und die Positivkampagne aus dem Ministerium umsetzen müsse. Die Behauptung, es gäbe keine Modelle, bei denen Polizisten für die gleiche Arbeit weniger Geld bekämen, sei jedoch fernab der Realität. „Wenn der ÖVP-Innenminister seine Führungskräfte zwingt, ein Sparprogramm als ‚Effizienzprogramm‘ zu verkaufen, dann ist das ein Schlag ins Gesicht für jeden einzelnen Polizisten auf der Straße. Die Wahrheit ist: Das neue Modell kostet unsere hart arbeitenden Beamten bis zu 1.000 Euro im Monat!“, so der FPÖ-Sicherheitssprecher.

Darmann verwies auf die massiven Proteste aus der Belegschaft und die fundierten Erkenntnisse seines Kollegen, des stellvertretenden FPÖ-Sicherheitssprechers NAbg. Reinhold Maier. Dieser habe bereits mehrfach aufgezeigt, dass der Widerstand gegen das DZM direkt aus der Mitte der Polizei komme. „Karner betreibt eine durchschaubare Kampagne, um sein eigenes Versagen zu vertuschen. Wer behauptet, es gäbe keine Gehaltseinbußen, der sagt schlichtweg die Unwahrheit. Die Polizisten wissen ganz genau, was am Ende des Monats auf ihrem Lohnzettel fehlt, wenn bewährte Dienste und Zulagen durch dieses Konstrukt beschnitten werden“, erklärte Darmann.

Abschließend forderte der freiheitliche Sicherheitssprecher ein sofortiges Ende der Beschwichtigungspolitik aus dem Innenministerium und eine Rückkehr zu einem ehrlichen Dialog mit der Basis. „Unsere Exekutive braucht Wertschätzung, Rückendeckung und eine faire Entlohnung für ihren gefährlichen Dienst an der Gesellschaft. Wir Freiheitliche werden nicht zulassen, dass die Systemparteien die Sicherheit Österreichs auf dem Altar ihrer Sparfantasien opfern. Das DZM in dieser Form ist ein sicherheitspolitischer Blindflug und muss gestoppt werden!“, forderte Darmann.

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