- 08.10.2026, 08:30:37
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Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit: Nominierungen stehen fest
Sieben Projekte in der engeren Auswahl für die Auszeichnung – Bekanntgabe der Siegerprojekte im November in Wien
Das Interesse der Fachwelt am Österreichischen Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ist weiterhin hoch: 65 Projekte aus ganz Österreich bewarben sich für die renommierte Auszeichnung, die bereits zum neunten Mal vergeben wird. 13 Projekte wurden von einer unabhängigen Jury vorausgewählt und im Rahmen einer Juryreise vor Ort besichtigt. Sieben Projekte, die sowohl architektonisch als auch in Sachen Nachhaltigkeit gleichermaßen überzeugten, sind nun nominiert.
„Die Einreichungen und insbesondere die nominierten Projekte zeigen klar: Energieeffizientes und ressourcenschonendes Planen, Bauen und Sanieren sind fester Bestandteil einer zukunftsfähigen Baukultur in Österreich. Dabei richtet sich der Fokus zunehmend auf das Bauen im Bestand, die Wiederverwendung bestehender Materialien, den Einsatz erneuerbarer Energien und soziale Nachhaltigkeit. Mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit zeigen wir, wie innovative und ganzheitliche Lösungen in der Praxis aussehen können und welchen Beitrag hochwertige Architektur zu einer nachhaltigen Entwicklung und zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich leistet“, sagt Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner.
Folgende sieben Projekte sind nominiert:
- FRANCIS im Althan Quartier (Wien) – Sanierung und Weiterentwicklung im Bestand für gemischte Nutzung
- Sport Arena Wien (Wien) – Ersatzneubau mit Nachverdichtung und Fokus auf Kreislaufwirtschaft
- parcours – Wohnen in Bewegung (Wien) – Neubau mit sozialem Anspruch
- Volksschule Molitorgasse (Wien) – Sanierung und Weiterentwicklung im Denkmalschutz
- Firmenzentrale Windkraft Simonsfeld (Niederösterreich) – Erweiterung im Bestand
- GNICE – Wohnen am Eichetwald (Salzburg) – Neubau im Plus-Energie-Quartier-Standard
- Posthus Egg (Vorarlberg) – Ersatzneubau und Neugestaltung der Dorfmitte
Die Bekanntgabe der Preisträger/innen erfolgt im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im November in Wien.
Architektur und Nachhaltigkeit als Einheit
Beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der Einreichungen zeigte sich auch Juryvorsitzender Matthias Hein: „Die Projekte zeichnen sich durch eine ernsthafte, tiefgehende Auseinandersetzung mit den Anforderungen an nachhaltiges Bauen aus. Architektur und Nachhaltigkeit werden immer mehr als selbstverständliche Einheit gedacht. Besonders deutlich wird dies beim Umgang mit dem Bestand und der Einbettung in die Umgebung, bei Fragen der Kreislauffähigkeit und der Nachnutzung sowie beim Einsatz von Materialien. Viele Projekte zeigen zudem, dass bereits mit vergleichsweise kleinen, präzise gesetzten Maßnahmen eine große Wirkung erzielt werden kann.“
Die sechsköpfige Jury, die die eingereichten Projekte gesichtet und bewertet hat, besteht zu gleichen Teilen aus Expert/innen der Architektur und der Nachhaltigkeit. Damit ist gewährleistet, dass die Beurteilung beider Themenschwerpunkte in allen Bewertungsschritten gleichwertig erfolgt. Beiden Gruppen steht ein Vetorecht bei der Auswahl zu.
Als Grundlage für die Nachhaltigkeitsbewertung wurden die Anforderungen des klimaaktiv Gebäudestandards herangezogen. Dieser ist besonders anspruchsvoll und genießt auch weit über Österreichs Grenzen hinaus hohes Ansehen.
Beteiligte, Projektbeschreibungen und Bildmaterial:
klimaaktiv.at/staatspreis-2026/nominierungen-2026
Hintergrundinfos zum Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit:
klimaaktiv.at/staatspreis-2026
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