- 12.10.2026, 16:05:32
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FPÖ – Kaniak: „Gebühren für Krankentransporte sind unsoziale Belastung für Patienten!“
FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak fordert Korrektur – chronisch Kranke und Pensionisten dürfen nicht die Leidtragenden von Systemfehlern sein
Der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Mag. Gerhard Kaniak übte heute Kritik an den jüngst eingeführten Einschränkungen bei Krankentransporten durch die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK). So sind die Verordnungen für Transporte nicht nur unverhältnismäßig stark eingeschränkt, sondern selbst dort, wo diese dringend notwendig sind, mit einem Selbstbehalt versehen. Dass nun rund 87.000 Versicherte Rechnungen für notwendige Fahrten erhalten, sei ein problematisches Signal und eine zusätzliche Belastung für jene, die darauf angewiesen sind.
„Gerade Menschen, die auf regelmäßige Therapien angewiesen sind, wie Dialysepatienten oder chronisch Kranke, werden durch diese Maßnahme zusätzlich finanziell belastet. Wir sprechen hier nicht von Luxus, sondern von notwendigen Fahrten, die für die Gesundheit und Genesung unerlässlich sind. Wer hier den Sparstift ansetzt, tut dies am falschen Ende und gefährdet die Versorgungsqualität“, erklärte Kaniak.
Für den freiheitlichen Gesundheitssprecher ist das Argument eines geringen Beitrags nicht stichhaltig. „Für viele Pensionisten mit kleiner Rente oder für Familien, die ohnehin schon mit hohen Kosten kämpfen, summieren sich diese Beträge schnell. Gerade im ländlichen Raum mit längeren und weiteren Fahrtstrecken können die Kosten schnell explodieren. Es kann nicht sein, dass die Konsolidierung der Gesundheitskasse auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen wird“, so Kaniak. Diese Maßnahme zeige, dass es an einem Gesamtkonzept für eine stabile und faire Finanzierung des Gesundheitssystems fehle.
„Insgesamt gewinnt man in den letzten Monaten den Eindruck, dass es ÖVP, SPÖ und NEOS nicht mehr um die Patienten und deren Gesundheit geht, sondern nur noch um Belastungen und Schikanen. Ob Vorsorge, Rehabilitation oder Behandlungen – die Bürger, die jahrelang in das Gesundheitssystem eingezahlt haben, werden von McDonald und Huss im Stich gelassen. Die Bevölkerung bekommt mittlerweile mehr Angst davor, sich eine Krankheit nicht mehr leisten zu können, als vor einer Krankheit selbst“, so Kaniak.
„Anstatt die Patienten mit immer neuen Gebühren zu belasten, müssen wir die Strukturen der ÖGK effizienter gestalten und Einsparungen in der Verwaltung suchen, nicht bei den Leistungen für die Versicherten. Unsere Aufgabe ist es, die soziale Sicherheit für alle Österreicher zu gewährleisten, die ihr Leben lang in dieses System eingezahlt haben“, stellte Kaniak abschließend klar.
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