- 17.10.2026, 19:33:32
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IV begrüßt Ergebnisse des heutigen Regierungstreffens zu Uni-Budget und Zukunftsdepot
Zukunftsdepot stärkt Finanzbildung und Kapitalmarkt - Fortschreibung des Uni-Budgets ist gutes Signal für den Wissenschaftsstandort
Die Industriellenvereinigung (IV) begrüßt die heute von der Bundesregierung erzielten Einigungen zum Zukunftsdepot und zur Fortschreibung des Universitätsbudgets.
Zukunftsdepot verbindet Vorsorge und Kapitalmarkt
Für das Zukunftsdepot wurde der zuletzt diskutierte Starttermin fixiert: Eltern sollen ab 2027 bis zu 5.000 Euro pro Jahr steuerfrei für ihre Kinder in Wertpapieren ansparen können, das Geld bleibt bis zum 18. Geburtstag gebunden. Für ab 2027 geborene Kinder kommt zusätzlich ein staatliches Startguthaben von 500 Euro dazu. „Das Zukunftsdepot verbindet zwei wesentliche Anliegen, die in Österreich beide zu kurz kommen: frühe Finanzbildung für eine ganze Generation und ein stärkerer Kapitalmarkt“, so IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Für die IV liegt der eigentliche Hebel in der steuerlichen Ausgestaltung: Ein Betrag, der sonst über Jahre durch die Kapitalertragsteuer geschmälert würde, kann so über einen langen Anlagehorizont ungebremst wirken, und das in einem Land, in dem die kapitalmarktbasierte Vorsorge mit weniger als 10 Prozent des BIP weiterhin deutlich hinter jener in nordischen Ländern zurückbleibt. Laut Aktienbarometer besitzen bereits 31 Prozent der österreichischen Bevölkerung ab 16 Jahren Wertpapiere, rund 2,4 Millionen Menschen; das Zukunftsdepot kann diesen Kreis von klein auf erweitern.
Uni-Budget: Jetzt Strukturreformen nachlegen
Die Fortschreibung des Universitätsbudgets ist eine positive Nachricht für den Wissenschaftsstandort Österreich, insbesondere angesichts der angespannten öffentlichen Haushalte, nun müssen aber auch die Universitäten ihren Beitrag leisten. „So braucht es nun an den Universitäten entschlossene Strukturreformen und Effizienzsteigerungen, um die öffentlichen Mittel wirkungsvoll und effizient einzusetzen“, betont Neumayer. Die angekündigte Hochschulstrategie 2040 muss aus Sicht der IV genau dafür genutzt werden: um universitätsübergreifende und regionale Synergien zu heben und Stärkefelder in Lehre und Forschung entlang der Industriestrategie zu definieren. „Die Finanzierung muss langfristig Qualität, Exzellenz, klare Profile, internationale Attraktivität und Leistungsfähigkeit der Universitäten sichern. Es geht nicht nur um die Höhe der Mittel, sondern vor allem um deren wirkungsvollen Einsatz“, so Neumayer abschließend.
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