• 24.10.2026, 09:14:32
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FPÖ – Hammerl: „Industrie macht gegen Klimaziel 2040 mobil – jetzt muss die Bundesregierung endlich aufwachen!“

FPÖ-Industriesprecher begrüßt Initiative der Industriellenvereinigung und bedankt sich für zahlreiche Zuschriften

Wien (OTS) - 

„Die österreichische Industrie hat offensichtlich genug von einer Klima- und Energiepolitik, die unsere Betriebe mit immer neuen Kosten belastet und zehntausende Arbeitsplätze gefährdet. Ich begrüße daher ausdrücklich die Initiative der Industriellenvereinigung gegen das völlig verfehlte Klimaziel 2040 und bedanke mich bei den zahlreichen Unternehmern und Bürgern, die sich bereits persönlich an mich gewandt haben. Besonders erfreulich ist, dass immer mehr Wirtschaftsvertreter auch namentlich gegen diesen wirtschaftspolitischen Irrweg auftreten“, erklärte heute FPÖ-Industriesprecher NAbg. Paul Hammerl.

„Während unsere Industrie seit Jahren mit hohen Energiekosten und zunehmenden Wettbewerbsnachteilen kämpft, will die Bundesregierung Österreich auch noch zehn Jahre vor dem Rest der EU zur Klimaneutralität verpflichten. Dabei haben unsere Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten Milliarden in moderne Umwelttechnik, Energieeffizienz und ressourcenschonende Produktionsverfahren investiert. Anstatt diese Leistungen anzuerkennen und dafür zu sorgen, dass andere Weltregionen bei den Umweltstandards nachziehen, werden unsere Betriebe mit immer strengeren Auflagen aus dem Land gedrängt“, kritisierte Hammerl.

Die Folgen seien längst sichtbar: „In den vergangenen drei Jahren sind bereits mehr als 37.000 Industriearbeitsplätze verloren gegangen. Jedes vierte Industrieunternehmen denkt darüber nach, zumindest Teile seiner Geschäftstätigkeit ins Ausland zu verlagern. Wenn wir unsere Produktionsstätten schließen und dieselben Produkte anschließend aus Ländern mit wesentlich niedrigeren Arbeits- und Umweltstandards importieren, ist weder den Menschen noch der Umwelt geholfen. Ganz im Gegenteil!“, so Hammerl, der daher einen ausdrücklichen Aufruf an alle Unternehmer und Arbeitnehmer richtete: „Wer ebenfalls der Meinung ist, dass dieser klimapolitische Alleingang gestoppt werden muss, soll sich an der Initiative beteiligen! Unter www.klimaziel2040.at kann sich jeder mit wenigen Klicks direkt an die Abgeordneten des Nationalrates wenden. Nutzen Sie diese Möglichkeit und machen Sie deutlich, was Sie von dieser Politik halten!“

Abschließend betonte Hammerl: „Die Bundesregierung – allen voran ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer – hat sich auf diesen klimapolitischen Irrweg längst festgelegt. Umso mehr stehen jetzt die Abgeordneten der Regierungsparteien in der Verantwortung, die wirtschaftlichen Folgen dieses Kurses ernst zu nehmen. Es geht hier um die Zukunft unseres Industriestandortes, um zehntausende Arbeitsplätze und um den Wohlstand unseres Landes. Je mehr Unternehmer, Arbeitnehmer und Bürger sich zu Wort melden, desto schwieriger wird es für die Regierungsparteien, diese Warnungen weiterhin zu ignorieren. Österreich braucht eine Politik, die Investitionen ermöglicht, Arbeitsplätze sichert und Wertschöpfung im Land hält, statt unsere Industrie mit immer neuen ideologischen Klimavorgaben ins Ausland zu treiben!“

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